Warum man Gisela Elsner gerade heute lesen sollte!
Warum man Gisela Elsner – insbesondere ihre politischen und kritischen Texte sowie neuere Arbeiten über die Autorin – gerade heute lesen sollte, erklärt Jan Süselbeck in einer Sammelrezension auf literaturkritik.de!
Volksbühne Berlin | Fliegeralarm | Premiere am 23.10.2014
Sylvia Rieger, Bert Neumann und Sylvia Ziegler haben an der Berliner Volksbühne Gisela Elsners „Fliegeralarm“ für’s Theater adaptiert. Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf die Uraufführung am 23.10.2014!
Mehr Informationen gibt es hier: Volksbühne Berlin
Samstag, 20.9.2014 | 19 Uhr | Elsner – Geissler – Schernikau | Lesung im Buchladen Männerschwarm, Hamburg
Ronald M. Schernikau hatte Gisela Elsner 1978 während einer Lesung in Hannover kennen gelernt und blieb mit ihr lebenslang befreundet. Sein Buch „Königin im Dreck“ beginnt mit einem Text über die Werke Elsners. Zwischenzeitlich fast vergessen, erfahren die Werke Gisela Elsners neue Aufmerksamkeit – nicht zuletzt durch die Publikation bislang unveröffentlichter Manuskripte aus dem Nachlass. Mittlerweile wird Gisela Elsner nicht nur als einflussreiche deutschsprachige Schriftstellerin der 1950er bis 1990er Jahre, sondern auch als die wohl bedeutendste Satirikerin in der literarischen Landschaft der Bundesrepublik wahrgenommen.
Anlässlich der Mitgliederversammlung der Gisela-Elsner-Gesellschaft in Hamburg lesen Christine Künzel, Detlef Grumbach und Carsten Mindt Texte von Gisela Elsner, Christian Geissler und Ronald M. Schernikau – und selbstverständlich wird die Rede davon sein, was diese drei so unterschiedlichen Autoren miteinander verband.
Samstag, 20.9.2014, Buchladen Männerschwarm, Lange Reihe 102, 20099 Hamburg, St. Georg
23.6.2014, Casa di Goethe, Rom: „Ich bin eine schmutzige Satirikerin“: Einblicke in Leben und Werk der Autorin Gisela Elsner (1937-1992), Vortrag von Christine Künzel
Am Montag, 23.6.2014, 18.30 Uhr, wird PD Dr. Christine Künzel, Vorsitzende der Internationalen Gisela Elsner Gesellschaft und zurzeit Stipendiatin der Casa di Goethe in Rom, über Gisela Elsner sprechen:
In den Feuilletons wurde sie als „schreibende Kleopatra“ gefeiert und gefürchtet. Berühmt wurde Gisela Elsner mit ihrem Erstling Die Riesenzwerge (1964). Seit den 1980er Jahren wurde es um die einst gefeierte Autorin immer stiller. Daran hat auch ihr Selbstmord im Jahr 1992 nichts geändert. Erst der Film Die Unberührbare (2000), den ihr Sohn Oskar Roehler gedreht hatte, brachte die Autorin zurück in das Gedächtnis. Doch gilt die bedeutendste Satirikerin der Bundesrepublik Deutschland bis heute als umstrittene und streitbare Autorin. Der Vortrag bietet Einblicke in das Leben und Werk einer unbequemen Autorin.
Finanzierung des Stipendienprogramms: “Karin und Uwe Hollweg Stiftung”, Bremen
Gisela Elsner Symposion 2012
2012 fand im Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg ein Symposion zu Gisela Elsner statt auf dem, ganz nebenbei, auch die Internationale Gisela Elsner Gesellschaft gegründet wurde. Die Beiträge, auf deren Grundlage der kürzlich erschiene Sammelband in der edition text + kritik entstanden ist, kann man sich hier ansehen:
Neuerscheinung: Ikonisierung, Kritik, Wiederentdeckung. Gisela Elsner und der Literaturbetrieb der Bundesrepublik
Michael Peter Hehl / Christine Künzel (Hg.): Ikonisierung, Kritik, Wiederentdeckung
Gisela Elsner und die Literatur der Bundesrepublik. München: edition text + kritik. Erscheint im April 2014.
Die Autorin Gisela Elsner, geboren 1937, galt in den 1960er Jahren als aufstrebendes, hoffnungsvolles Talent. In den 1980er Jahren wurde sie in beispielloser Art an den Rand des Literaturbetriebs gedrängt und geriet bis zu ihrem Tod im Jahr 1992 zunehmend in Vergessenheit. Seit Anfang des neuen Jahrtausends werden ihre Werke wiederentdeckt, neu aufgelegt und geschätzt. Insbesondere die jüngere Literaturwissenschaft nähert sich der Autorin ohne jene Vorbehalte und Vorurteile, die eine unbefangene Lektüre in der Vergangenheit erschwerten. So gilt Gisela Elsner aus heutiger Sicht manchen als die vielleicht bedeutendste Satirikerin der Bundesrepublik.
Der Band „Ikonisierung, Kritik, Wiederentdeckung“ versammelt Beiträge, die 2012 im Rahmen eines gleichnamigen Symposions im Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg entstanden sind. Sie nehmen das literarische und essayistische Werk Gisela Elsners aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive unter die Lupe. Zugleich werden Gisela Elsners Rolle im Literaturbetrieb ihrer Zeit sowie ihre Wiederentdeckung in der Gegenwart in den Blick genommen.
Mit Beiträgen von Joachim Bessing, Evelyne Polt-Heinzl, Franziska Schößler, Michael Töteberg u.a.
Mehr Informationen: http://www.etk-muenchen.de/search/Details.aspx?ISBN=9783869163239#.UzLYtM5GJTo
Gisela Elsner – Versuche, die Wirklichkeit zu bewältigen
Lesung aus den Gesammelten Erzählungen Gisela Elsners mit Christine Künzel und Jörg Sundermeier
Termin Samstag, 21. September 2013
Zeit 19.39 Uhr
Ort Buchhandlung Schwarze Risse, Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin
Mehr Information: http://schwarzerisse.de/21-09-2013-19-30-uhr-gisela-elsner-versuche-die-wirklichkeit-zu-bewaltigen/

