VORTRAG IN GREIFSWALD: „Ich war die erste Frau, die eine Satire schrieb“ – Die Auferstehung der Gisela Elsner

Gisela Elsner Ausstellung in Sulzbach-Rosenberg

Vortrag und Lesung von Dr. Christine Künzel, Erste Vorsitzende der Internationalen Gisela Elsner Gesellschaft e.V.  zum 80. Geburtstag von Gisela Elsner im Rahmen der Ausstellung „Ratsam wäre es gewesen, diesen Saal nicht zu betreten“ im Koeppenhaus Greifswald:

19. Januar 2018, 19.30 Uhr

Am 2. Mai 2017 hätte Gisela Elsner ihren 80. Geburtstag gefeiert, aber sie nahm sich am 13. Mai 1992 im Alter von 55 Jahren das Leben. Die in Nürnberg geborene und aufgewachsene Elsner zählt zu den bedeutendsten Satiriker(inne)n der Bundesrepublik Deutschland. Kennzeichnend für den Stil Elsners, die sieben Jahre im Ausland
(Rom und London) lebte, ist der fremde Blick auf das Vertraute, Alltägliche, ihr Heimatland.

In ihren Romanen, Erzählungen und Essays setzte sie sich immer wieder mit den Folgen der NS-Diktatur auseinander. Ihr Werk ist nicht zuletzt wegen seiner satirischen Schärfe und politischen Positionierung bis heute umstritten.

1964 für ihren Erstling „Die Riesenzwerge“ gefeiert, geriet Elsner in den 1980er Jahren zunehmend ins literarische Abseits. Erneute Aufmerksamkeit erlangte die Autorin durch den Film „Die Unberührbare“ (2000) ihres Sohnes Oskar Roehler.

Referentin Dr. Christine Künzel wird Gisela Elsner anhand eines Vortrags und ausgewählter Texte vorstellen.

Weitere Informationen im Programm des Koeppenhaus Greifswald, mehr zur laufenden Ausstellung finden Sie auf den Seiten der Internationalen Gisela Elsner Gesellschaft e.V. und auf der Homepage des Koeppenhaus Greifswald.

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