Zwischen Tradition und Tabu

Christine Künzel im Gespräch mit Norbert Reichel über Leben und Werk Gisela Elsners

Zeit ihres Lebens bekämpfte Gisela Elsner Rollenbilder und Zuschreibungen, mit denen sie sich in ihrer literarischen Analyse der Gesellschaft, aber auch auf ihrem persönlichen Lebensweg stetig konfrontiert sah. Die Hinterfragung tradierter Rollen in gesellschaftlich definierten Strukturen und die vehemente, unerbittliche Kritik insbesondere an den hieraus entstehenden Machtverhältnissen, waren zentrale Punkte in Elsners Werken. Aus heutiger Perspektive war Gisela Elsner damit ihrer Zeit weit voraus. Welchen Einfluss dies auf die Entstehung und Rezeption von Elsners Werken hatte und über die Schwierigkeiten, die einer angemessenen Auseinandersetzung mit den Werken trotz ihrer Aktualität bis in die Gegenwart entgegenstehen, haben Christine Künzel und Norbert Reichel gesprochen. Nachzulesen ist dies unter dem Titel Schmutzige Wahrheit auf der Homepage des Demokratischen Salons:

https://demokratischer-salon.de/beitrag/schmutzige-wahrheit/

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